Schau.Stadt Schau.Film Schauburg

Am sonnigen Tag der Städtebauförderung (so gesehen und aufgenommen von Eric Stohn MdL)

... haben wir unser Projekt deutlich mehr als 100 Besuchern in drei Durchgängen vorgestellt

... mit Bürgermeisterin Frau Linder-Klopsch, ohne die alles nur ein Traum geblieben wäre

...

... mit hohem und herzlichem Besuch aus dem Landtag (Eric Stohn 🙂

FILMKURSE IN JÜTERBOG

Erstes Treffen am 22. Mai um 17 Uhr in der Schauburg.

Begrenzte Teilnehmerzahl, anmelden JETZT!

kontakt@musikundtheaterverein.de

In den Filmkursen unseres Vereins arbeiten wir mit Kindern, Jugendlichen und auch mit professionellen Schauspielern. Eine Aufnahmeprüfung gibt es trotzdem nicht! Jeder kann mitmachen. Beim Drehen bekommt jedes Kind „seine Sätze“. Und solange die Chance, diese
zu wiederholen, bis sie im „Kasten“ sind.

Kinder und Jugendliche werden in das kreative Arbeiten vor und hinter der Kamera eingeführt, um statt passive (Handy) Nutzer zu sein, aktiv gemeinsam mit anderen ihre Medienkompetenz zu stärken: was kann man, was darf man, aber vor allem auch: was lässt man besser sein?! Begründet ist dies u.a. in der Überzeugung, dass bloße Verbote langfristig nichts nützen, aber ein gemeinschaftlich umgesetztes Filmprojekt das Selbstbewusstsein stärkt und ganz praktisch zum Beispiel bei Referaten in der Schule und überhaupt auf der großen Bühne des Lebens von großem Nutzen sein kann.

Der Verein finanziert sich überwiegend eigenständig durch Kursbeiträge (monatlich 48 Euro, Ermäßigungen auf Anfrage: bei uns ist noch nie ein Kind aus finanziellen Gründen unbeteiligt geblieben.) 

mit Vereinspate Kida Khodr Ramadan

der Filmklub Schwante mit Susan Sideropoulos, Wolfgang Michael, David und Rachel Hermlin

Frühlingserwachen in der Schauburg!

Nach vielen Jahren des Leerstands ewacht neues Leben in den alten Mauern. Noch sind es nur Büsche und Birken, aber bald schon werden sie Gesellschaft von Rosen und Blütenbäumen bekommen, unter denen regelmäßig Openair-Konzerte stattfinden sollen.

Schlüsselübergabe

mit Bürgermeisterin Frau Linder-Klopsch und Kämmerer Alexander Troch!

Gute Aussichten für die Schauburg

(zuerst gesehen von Bürgermeisterin Frau Linder-Klopsch)

Filmprojekt: DIE SCHAUBURG

Drachenreiter von Jüterbog (Arbeitstitel)

Exposés Spielfilmserie (Folge 1 und 2; geplant 2026)

Erste Folge: Die Schauburg (AT)

Zwei rivalisierende Kidsgangs lungern am Busbahnhof von Jüterbog herum. Im Hintergrund die Kinoruine Schauburg; prägnant, gespenstisch aber auch Inbegriff des innerstädtischen Zerfalls. Bevor es zu einer handfesten Auseinandersetzung um Platzrechte kommt, greifen eine junge Frau und ein junger Mann ein, die auf den Bus nach Berlin warten und schlichten den Streit. Dann tauchen einige Mitarbeiter vom Bauhof auf, öffnen die verschlossenen Türen zu dem verfallenen Kino, wo sie Pionierbewuchs entfernen sollen. Und mit einem Mal befinden sich die Kids an einem wie verzauberten Ort, dem einst mit Leben gefüllten Kinosaal mitten in ihrer Stadt, jetzt nach dem Einsturz des Dachs vor vielen Jahren ein wild verwachsener Garten mit Bühne und Orchestergraben, in dem die Frösche quaken. Und wie von den Stimmen ihrer Großeltern eingeflüstert, die hier erste Küsse tauschten, haben die Kids eine Idee: das wird unser Platz! Ein Ort, an dem so vieles begann, was zu beginnen wohl noch gar nicht aufgehört hat …

Es stellt sich heraus, dass es sich bei den jungen Leuten um Rachel und David Hermlin handelt, Mitgliedern des weltberühmten Swing-Dance-Orchestra, die ebenfalls begeistert sind von der Idee und den Kindern ein Benefizkonzert zusagen. Und was zunächst völlig unmöglich erschien, wird auf offener Bühne bei Swingmusik aus den 1930er Jahren war; die Schlüsselübergabe zur Schauburg an die Kinder, denn die ganze Stadt zieht mit, vom Bäcker bis zur Bürgermeisterin.

Zweite Folge: Ein ungebetener Gast (AT)

Das Konzert ist vorbei. Die Bühne leer und verwaist. Bei der Besichtigung der schier unmöglich zu bewältigenden Instandsetzungsarbeiten, verlieren die Kinder den Mut; wie sollen sie das jemals schaffen, ohne Geld, nicht einmal Werkzeug haben sie. Als die Sonne bereits sinkt, wie ihr anfänglicher Mut, müssen sie feststellen, dass sie nicht alleine sind. Im dunklen gruseligen Foyer liegt ein schwer verletzter Mann in einer Ecke; eleganter Anzug, aber übel zerschlagenes Gesicht und wohl auch einige gebrochene Rippen. Aber Paul – wie der Mann sich nennen lässt – will sich nicht helfen lassen. Und man ahnt, dass er sich hierher geflüchtet hat und versteckt. Statt Paul zu verraten, versorgen die Kids ihn heimlich mit Lebensmitteln, bis eines erwischt wird, als es den elterlichen Kühlschrank leerräumt. Zur Rede gestellt, führen die Kinder ihre Eltern in die Kinoruine.

Aber Paul ist weg. Und mit ihm der Schriftzug ehemals beleuchteter Großbuchstaben, die vorher prägnant über dem Eingangsportal prangten.

Die Kinder sind enttäuscht. Nicht nur darüber, dass Paul verschwunden ist, ohne Dank, ohne Abschied. Sondern besonders darüber, dass er offenbar die Buchstaben gestohlen hat, vermutlich um sie beim Altmetallhändler zu Geld zu machen.

Erst als sie nach einigen Tagen zurück an der Bushaltestelle sitzen, wo alles begann, was so schnell wieder zu Ende war, bemerkten sie, dass der Schriftzug wieder da ist. Kaum bemerkt leuchten die Buchstaben auf, erst Rot, dann Gelb, dann Grün, dann blinkend in allen Farben. Eine Stretchlimousine fährt vor. Heraus steigt Paul, Sonnenbrille, teurer Anzug, begleitet von Chauffeur und Bodyguard. Die ganze Limousine voll mit Werkzeug, in der Hand eine Fernbedienung für die Lichtorgel der Großbuchstaben, die er den Kindern übergibt, um kurz darauf mit quietschenden Reifen in der Nacht zu verschwinden.

Teilnahme Kinder und Jugendliche aus Jüterbog.

Jetzt anmelden unte:

kontakt@musikundtheaterverein.de