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Frühlingserwachen in der Schauburg!

Nach vielen Jahren des Leerstands ewacht neues Leben in den alten Mauern. Noch sind es nur Büsche und Birken, aber bald schon werden sie Gesellschaft von Rosen und Blütenbäumen bekommen, unter denen regelmäßig Openair-Konzerte stattfinden sollen.

Schlüsselübergabe

mit Bürgermeisterin Frau Linder-Klopsch und Kämmerer Alexander Troch!

Gute Aussichten für die Schauburg

(zuerst gesehen von Bürgermeisterin Frau Linder-Klopsch)

Filmprojekt: DIE SCHAUBURG

Drachenreiter von Jüterbog (Arbeitstitel)

Exposés Spielfilmserie (Folge 1 und 2; geplant 2026)

Erste Folge: Die Schauburg (AT)

Zwei rivalisierende Kidsgangs lungern am Busbahnhof von Jüterbog herum. Im Hintergrund die Kinoruine Schauburg; prägnant, gespenstisch aber auch Inbegriff des innerstädtischen Zerfalls. Bevor es zu einer handfesten Auseinandersetzung um Platzrechte kommt, greifen eine junge Frau und ein junger Mann ein, die auf den Bus nach Berlin warten und schlichten den Streit. Dann tauchen einige Mitarbeiter vom Bauhof auf, öffnen die verschlossenen Türen zu dem verfallenen Kino, wo sie Pionierbewuchs entfernen sollen. Und mit einem Mal befinden sich die Kids an einem wie verzauberten Ort, dem einst mit Leben gefüllten Kinosaal mitten in ihrer Stadt, jetzt nach dem Einsturz des Dachs vor vielen Jahren ein wild verwachsener Garten mit Bühne und Orchestergraben, in dem die Frösche quaken. Und wie von den Stimmen ihrer Großeltern eingeflüstert, die hier erste Küsse tauschten, haben die Kids eine Idee: das wird unser Platz! Ein Ort, an dem so vieles begann, was zu beginnen wohl noch gar nicht aufgehört hat …

Es stellt sich heraus, dass es sich bei den jungen Leuten um Rachel und David Hermlin handelt, Mitgliedern des weltberühmten Swing-Dance-Orchestra, die ebenfalls begeistert sind von der Idee und den Kindern ein Benefizkonzert zusagen. Und was zunächst völlig unmöglich erschien, wird auf offener Bühne bei Swingmusik aus den 1930er Jahren war; die Schlüsselübergabe zur Schauburg an die Kinder, denn die ganze Stadt zieht mit, vom Bäcker bis zur Bürgermeisterin.

Zweite Folge: Ein ungebetener Gast (AT)

Das Konzert ist vorbei. Die Bühne leer und verwaist. Bei der Besichtigung der schier unmöglich zu bewältigenden Instandsetzungsarbeiten, verlieren die Kinder den Mut; wie sollen sie das jemals schaffen, ohne Geld, nicht einmal Werkzeug haben sie. Als die Sonne bereits sinkt, wie ihr anfänglicher Mut, müssen sie feststellen, dass sie nicht alleine sind. Im dunklen gruseligen Foyer liegt ein schwer verletzter Mann in einer Ecke; eleganter Anzug, aber übel zerschlagenes Gesicht und wohl auch einige gebrochene Rippen. Aber Paul – wie der Mann sich nennen lässt – will sich nicht helfen lassen. Und man ahnt, dass er sich hierher geflüchtet hat und versteckt. Statt Paul zu verraten, versorgen die Kids ihn heimlich mit Lebensmitteln, bis eines erwischt wird, als es den elterlichen Kühlschrank leerräumt. Zur Rede gestellt, führen die Kinder ihre Eltern in die Kinoruine.

Aber Paul ist weg. Und mit ihm der Schriftzug ehemals beleuchteter Großbuchstaben, die vorher prägnant über dem Eingangsportal prangten.

Die Kinder sind enttäuscht. Nicht nur darüber, dass Paul verschwunden ist, ohne Dank, ohne Abschied. Sondern besonders darüber, dass er offenbar die Buchstaben gestohlen hat, vermutlich um sie beim Altmetallhändler zu Geld zu machen.

Erst als sie nach einigen Tagen zurück an der Bushaltestelle sitzen, wo alles begann, was so schnell wieder zu Ende war, bemerkten sie, dass der Schriftzug wieder da ist. Kaum bemerkt leuchten die Buchstaben auf, erst Rot, dann Gelb, dann Grün, dann blinkend in allen Farben. Eine Stretchlimousine fährt vor. Heraus steigt Paul, Sonnenbrille, teurer Anzug, begleitet von Chauffeur und Bodyguard. Die ganze Limousine voll mit Werkzeug, in der Hand eine Fernbedienung für die Lichtorgel der Großbuchstaben, die er den Kindern übergibt, um kurz darauf mit quietschenden Reifen in der Nacht zu verschwinden.

Teilnahme Kinder und Jugendliche aus Jüterbog.

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kontakt@musikundtheaterverein.de